Thursday, May 10, 2012

Es sollte doch für jeden eine Hauptrolle geben


Mit unserer Diskussion haben Sie heute bei mir eine ordentliche Welle des Nachdenkens losgelöst. Wovor fürchten Sie sich eigentlich so sehr?
Ich begreife das Leben als eine große Schauspielbühne, wir alle spielen so manche Rollen. Wir haben mal mehr mal weniger Spaß und spielen manche Rollen lieber als andere.
Spielen Sie doch eine Rolle, die Ihnen Spaß macht und keine, die sie aus Angst fürchten spielen zu müssen. Dafür ist unsere Spielzeit viel zu kurz.
In dieser Spielzeit müssen wir zeigen, was wir am besten können und das können wir nur, wenn wir auch Spaß dabei haben.

Wir alle haben so manche Talente. Was wir nur versuchen ist, uns an einem oder wenigen Talenten zu messen.
Und gewiss, die Erkenntnis fällt einem schwer, manche Talente ermöglichen eine "bessere" Rolle vor dem Publikum als andere.
Dabei, wenn wir uns als Gesamtes betrachten, sind diese mit den gewissen Talenten nicht zufriedener als wir es sind. Ich behaupte sogar, sie sind unzufriedener.
Und ist es nicht das, worum es uns letztlich geht? Glücklich sein, zufrieden sein?

Die anderen sind nicht besser als wir, sie sind anders. Sie haben ihr Talent dort, wo einige einmal gesagt haben, dass ein Talent an diesem Fleck löblich sei.
Vor 500 Jahren waren es die starken muskulösen Oberkörper oder ein gebärfreudiges Becken, was einen die Hauptrolle spielen ließ.
Heute ist es ein fixer Geist. Morgen vielleicht ein virusresistentes Gen. 

Also hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen! Jeder spielt seine Hauptrolle, in seiner eigenen Welt.
Jeder sollte das tun, was einem Spaß macht! Der Jubel kommt bestimmt, vielleicht nur in einer Form, wie man ihn nicht erwartet hatte.

Sunday, April 22, 2012

Ein Wochenende in Berlin

Nehmt ihr euch eigentlich mal Zeit, über eure Vergangenheit nachzudenken? Was gestern, vor einer Woche, vor einem Jahr oder vor fünf Jahren gerade war? Wie ihr gefühlt und gelebt habt, wie ihr gerade aussaht, was ihr gemacht habt?

Es scheint mir wichtig aus der Vergangenheit zu lernen... Ich neige dazu einfach vor mich hin zu leben...

Friday, February 24, 2012

Eine Geschichte, die nie begann

Im Rausch der Nacht,
lernten uns kennen. Wir küssten, tanzten... ich konnte grad' mal deinen Namen nennen.
Im Morgengrauen,
wir trennten uns. Versprachen nichts und hofften alles.
Zuhause.
Der strahlend blaue Himmel wiegte mich in den Schlaf. Aber lange schlafen konnte ich nicht, mit den Gedanken und den Träumen stets an dich.

So schweigsam wie du warst, ich konnte nicht von dir lassen. Dabei wusstest du genau, was du dir mit mir ersparst. Du wusstest es besser... auch als ich verzweifelt, bittend drohte.
Du nahmst mich, hast mich behalten, um die Gefahr gewusst, gewusst, was passieren würde...

Sunday, February 19, 2012

Nachts

Ich rufe dich nachts an, versuche dir zu sagen... Denn irgendwas ist da. Ich kann nicht. Ich weiß es nicht... Stattdessen erzähle ich dir Dinge, die du gar nicht hören willst... Führe dich durch mich, wo es dunkel ist, habe keine Angst...

Hey, in dir ist etwas, ich weiß es nicht zu beschreiben. So gespalten, so unterschiedlich und trotzdem so... faszinierend. Kannst du mir versprechen gut anzukommen, wenn ich denn mitkomme?

Ich verspreche zu viel. Bewusst, was ich nicht halten kann. Denn im Rausch der Nacht, es zählt der Moment...
Führe dich durch die Nacht, dahin, wo es noch dunkler wird...

Sunday, February 12, 2012

Krieg

Krieg ist, wenn junge Menschen frieren, hungern und sich gegenseitig töten, damit wohlhabende Menschen wohlhabend bleiben können.

Monday, February 6, 2012

Balance

Das Leben scheint mir wie der Tanz auf einem dünnen Seil. Die Balance zu halten ist da das Wichtigste.

Wednesday, February 1, 2012

Zu Crowd Sourcing

Wir leben in einer Welt permanenter Veränderung. Mal mehr mal weniger werden wir in großen und kleinen Schritten vor Herausforderungen gestellt. Besonders in der Arbeitswelt sehe ich unsere Generation sich spalten. In gut ausgebildete, elitäre und formbare Menschen und in die, die sich dem System nicht beugen wollen, bzw., die die Komplexität des Systems schlicht und einfach überfordert.

Die Globalisierung, von der der "Westen" Jahrhunderte profitierte, wendet sich jetzt gegen die Gemüter dortiger, die gemein in Wohlstand lebend, schon längst vergessen haben, was es bedeutet zu hungern oder nicht lesen zu können. Manche werden sich dagegen sträuben. Aber letztendlich kann wohl nur der Krieg die Knechtschaft der Dritten Welt und Kolonien wieder herstellen. Keiner will Krieg, selbstverständlich. Aber alle fordern ihr Recht auf ihren Status. So kann das nicht funktionieren!
Die Welt wird komplizierter, der Kampf um die Arbeit härter. Für uns bedeutet das eine Anpassung der Verhältnisse an China und Indien, die in den vergangen Jahrzehnten zu großen Wirtschaftsmächten herangewachsen und in den kommenden zu den größten überhaupt zählen werden.

Wir werden damit leben müssen, wenn wir weiter mitspielen wollen. Das Spiel, das System birgt große Chancen. Der Kapitalismus strebt nach einem Ausgleich, fördert Innovation und steigert den Wohlstand aller Menschen - im Durchschnitt. Aber das Risiko das es birgt, die Eskalation der Verhältnisse, Konflikte und der Umwelt, wird uns ein stetiger Begleiter sein...